
Innerhalb kürzester Zeit ist es der Firma PERGANDE in Zusammenarbeit mit der BASF gelungen, ein einzigartiges Verfahren zur Granulation von Schmelzen zu entwickeln. Damit ist es möglich, Lösungen in Granulate zu überführen, welche sich mit anderen Verfahren nicht granulieren lassen.
Die Besonderheit im Vergleich zur PERGANDE-Wirbelschicht-Sprühgranulierung besteht darin, dass eine Lösung erst in eine Schmelze überführt und anschließend granuliert wird.
Die Anlagen können in allen gängigen Werkstoffen (1.4301 bis 1.4571, Titan, Hastelloy, Alloy etc.) und allen Größen in unserem eigenen Apparatebau erstellt werden.
Die Schmelzgranulierung wird besonders bei Feststoffen mit einer hohen Lösungsmittelbindung und vorgegebenen Endkonzentrationen im Granulat angewandt. Nach der Konversion von der Lösung in die Schmelze wird diese mit einem Trägermaterial verbunden. Durch Abführung der Erstarrungsenthalpie erfolgt ein Übergang in die feste Form. Eine vollständige Erstarrung der Granulate wird durch eine gezielte Zerkleinerung des Produktes erreicht.
Die Zielkorngröße wird in der anschließenden Mahlung und Siebung gewonnen.
Charakteristisch für dieses Granulat ist die hohe Festigkeit, da mit der Erstarrung der Schmelze auf dem Trägermaterial ein kompaktes Kristallgitter entsteht.